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R100GS) sowie MZ Solo und Gespann. Gefahren bin ich Sommer und Winter zur Arbeit, in den Urlaub und auf Treffen. Oft mit 2 Personen und Gepäck unterwegs bin ich mit den "Gummikühen" immer gut gefahren.
Ich fahre möglichst Material- und Spritschonend und nutze das Motorrad als kostengünstiges und spaßmachendes Fortbewegungsmittel. Genießen kann ich schöne Kurven, einen guten Ampelstart und einen schönen Sommertag auf  Straßen mit ordentlich Landschaft und wenig Autos. Z. B. in Schweden.

Ohne technische Ausbildung (gelernter Kaufmann) versehen mit einem einfachen Werkzeugkasten und der Reparaturanleitung vom Bucheli-Verlag ( Band 5103/5104 BMW R 80/100GS, ISBN 3-7168-1787-2 ) habe ich viele Wartungen und Reparaturen selbst durchgeführt. Gelegentlich auch mal Etwas kaputt gemacht. Mein Eindruck ist, dass die BMW-Boxer für einen nicht ausgebildeten Bastler gut zu beherrschen sind. Die Motivationen für das Schrauben sind zum Einen natürlich: Geld sparen, zum Anderen: sein Motorrad so zu kennen, dass man sich unterwegs möglichst selber helfen kann. Daher habe ich auf Touren auch diverses Werkzeug und Ersatzteile dabei, habe aber meistens aber immer anderen helfen müssen ( ist mir auch lieber ).
Ich brauche mich auch nicht über die Werkstatt zu ärgern, denn ich mache meine Fehler selbst.
Außerdem hat man am Lagerfeuer etwas zum Erzählen und wenn es über das eigene Mißgeschick beim Schrauben ist.

Das Motorrad


Meine GS habe ich als Vorführmaschine im August 1989 mit 2500 Km auf dem Tacho von Reimer Söhl, BMW-Händler in Jork, gekauft. Stand bei mir Jahrelang draußen, ich putze jährlich nur 1 x und fahre Sommer und Winter.
Jetzt im Oktober 2008  hat das Motorrad 100255 Km gelaufen und ist 19 Jahre alt.
Die letzten Jahre bewegt sich meine Kilometerleistung auf ca 4000 pro Jahr. 1990 fuhr ich ich noch 15 tkm im Jahr. Das bedeutet für das Motorrad eine starke Belastung - lange Standzeiten, dann eine Tour, wieder lange Standzeit. Gelegentliche Fahrten im Winter lockern das Ganze auf. Durch die Winterfahrten hat die Optik leider gelitten. Felgen, Radnaben und Motor sind vom Streusalz angegriffen.
Wartungsarbeiten wurden von mir gemäß der Betriebsanleitung regelmäßig durchgeführt. Reparaturen habe ich überwiegend selbst vorgenommen. In die Werkstatt mußte meine 100GS nur sehr selten. Ich bin nur ein einziges Mal nicht aus eigener Kraft nach Hause gekommen (Kardanwelle defekt).
 

Ein paar technischen Daten (aus der Betriebsanleitung):
Motor
2-Zylinder-Viertakt-Boxer
Hubraum ccm 979,9
Nennleistung/bei Drehzahl PS/Umdrehungen min  60/6500
Leergewicht (fahrfertig, vollgetankt) Kg 210
Zulässiges Gesamtgewicht Kg 420
Höchstgeschwindigkeit mit 1 Person km/h 181

 

Meine Beweggründe für den Kauf ( einfach ein tolles Motorrad ):

Geärgert habe ich mich über: Meine Werkstatt: Pflegetipp (steht auch in der Betriebsanleitung):
 

Für die Angaben kann der Autor natürlich keine Gewährleistung übernehmen.
 

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